Zecken sind überall auf der Welt zu finden. Sie sind Parasiten, die sich vom Blut eines menschlichen oder tierischen Wirts (zum Beispiel eines Hundes oder einer Katze) ernähren. Im hohen Gras oder Gebüsch warten die winzigen Tiere auf ihre Beute. Deshalb sind Katzen und Hunde, die sich frei im Freien bewegen dürfen, besonders gefährdet. Früher glaubten die Menschen, dass Zecken von den Bäumen fallen, aber heute weiß man es besser. Sie klammern sich an Grashalme und Sträucher und werden von vorbeilaufenden Tieren abgeworfen. Die Zecke, die Blut saugt, ist weder für Hunde noch für Katzen das Hauptproblem. Vielmehr kann die Zecke eine Vielzahl von Krankheitserregern übertragen und so Menschen infizieren. Zeckenzangen helfen dabei, Zecken von Tieren zu entfernen, ohne sie zu quetschen.
Spinnentiere von geringer Größe
Die Zecke gehört zur Familie der Spinnentiere, genauer gesagt zur Untergruppe der Milben, da sie acht Beine hat. Die Anatomie der Zecke ist faszinierend, denn ihre Sinnesorgane und die zangenartigen Krallen, mit denen sie sich an ihrem Opfer festhält, befinden sich am vorderen Beinpaar. Der Beiß- und Saugapparat der Zecke befindet sich am Kopf, wo sie ihr Opfer ansaugt. Die Atmungsorgane befinden sich an den Hinterbeinen.
Die Krallen des Mundwerkzeugs schneiden in die Haut des Hundes oder der Katze. Der Stachel bohrt sich sofort in das Gewebe, und die Zecke saugt das Blut auf. Dieser Beißapparat hat Widerhaken für einen sicheren Halt. Außerdem produziert die Zecke eine Art Klebstoff, um sich an das Opfer zu klammern.
Die kleinen Spinnentiere sind unter anderem in Gärten, Parks, an Waldrändern und an Fluss- und Seeufern zu finden. Warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit sind ideale Lebensbedingungen. Zecken verstecken sich und sind unter etwa 7 °C nicht mehr aktiv.
Hunde und Katzen sind häufige Zeckenopfer
Während Menschen Zecken durch einige Vorsichtsmaßnahmen vermeiden können, sind sich Katzen und Hunde der Gefahr natürlich nicht bewusst. Hunde und Katzen fangen häufig mehrere ungebetene Gäste gleichzeitig in ihrem Fell.
Die Zecken saugen sich vor allem an Stellen fest, die das Tier nicht leicht erreichen kann. Dazu gehören unter anderem das Kinn, der Hals und die Bereiche hinter den Ohren.
Auch wenn Hunde häufiger von Zecken befallen werden als Katzen, müssen beide als gefährdet angesehen werden. Zecken verbreiten unter anderem Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Lähmungserscheinungen, auch Zeckenlähmung genannt, können auftreten.
Die Anaplasmose, die bei Katzen seltener vorkommt, tritt vor allem bei Hunden auf. Die weißen Blutkörperchen werden von den Bakterien angegriffen. In der Folge treten Gelenkschmerzen, Fieber und Lethargie auf. In seltenen Fällen kommt es sogar zu Lähmungen und Blutungen.
Zecken sollten richtig entfernt werden
Das Wichtigste ist, dass er sein Haustier regelmäßig kontrolliert. Die Erreger einer Infektion stecken nicht immer sofort den Wirt an. Die Zecke sollte so schnell wie möglich entfernt werden, um eine Infektion zu vermeiden. Das Verdauungssystem der Zecke entleert sich während des Blutsaugens mehrmals und spült erst dann die Krankheitserreger aus.
Eine Zeckenzange ist die zuverlässigste Methode, um Zecken zu entfernen. Ohne sie zu zerquetschen, wird die Zecke sanft gegriffen und mit leichten Drehbewegungen herausgezogen. Die Zecke wird gequetscht und durch das Zerquetschen werden mehr Krankheitserreger freigesetzt. Daher sollte diese Methode unbedingt vermieden werden.
Es ist auch verboten, den Parasiten mit einem schnellen Ruck aus der Haut zu ziehen. Der Kopf der Zecke würde mit ziemlicher Sicherheit im Gewebe bleiben und Krankheitserreger verbreiten.
Wir empfehlen auch ein Zeckenspray, das Katzen und Hunde schützt, indem es Zecken mit dem Geruch von pflanzlichen Gerbstoffen abwehrt.
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