Fruchtfliegen – Fruchtfliegen

18. November 2022

Fruchtfliegen (Drosophila funebris) sind tropische Insekten, die sich schnell vermehren. Sie sind nicht gefährlich für uns, aber sie sind lästig und eklig. Die kleinen Plagegeister haben es alle auf das Gleiche abgesehen: unser Essen und Trinken. In den folgenden Zeilen erzählen wir dir mehr über Fruchtfliegen und ihre Lebensweise. Ebenso gehen wir auf ihr Aussehen, ihre Vermehrung, ihren Befall und ihre schädlichen Auswirkungen ein. Lies mit Eifer weiter, um alles zu erfahren, was du über Fruchtfliegen wissen musst. Mit diesem Wissen kannst du einen lästigen Befall gezielt bekämpfen.

Allgemein

Fruchtfliegen gibt es in vielen verschiedenen Arten. Die meisten sind 1 bis 6 mm lang und haben eine gelbe, braune oder schwarze Farbe. Auch die Augen der Zweiflügler sind recht groß. Drosphila funebris ist eine besonders häufige Art, die sich durch ihre extrem roten Augen und tonnenförmigen Puppen auszeichnet. Ein langsamer Schwebeflug ist ebenfalls üblich. Der Name Fruchtfliege ist jedoch relativ unbekannt, da diese Fliegenart im Allgemeinen unter folgenden Namen bekannt ist: Fruchtfliege, Obstfliege und Essigfliege. Wie die Namen vermuten lassen, werden die Fliegen vor allem von gärenden Substanzen und Stoffen angezogen.

Die Fruchtfliege ist übrigens nicht mit der Trauermücke zu verwechseln, die in Blumenerde, Kakteenerde oder Zimmerpalmen- und Orchideenerde lebt und ihre Eier ablegt.

Bei der Eiablage versammeln sich die Fliegen am liebsten in gärenden Materialien. Dort legen die Weibchen dann bis zu 400 Eier ab. Die Maden ernähren sich von verrottenden Stoffen, aber sie fressen auch Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien. Unter idealen Ernährungsbedingungen kann sich die Fruchtfliege extrem schnell vermehren.

Befall und negative Folgen

Fruchtfliegen gedeihen, wie bereits erwähnt, in gärenden Substanzen. Daher bevorzugen sie verfaulte Früchte wie Himbeeren, aber auch Bananen mit weichen braunen Flecken. Auch essigsaures Gemüse ist für sie sehr attraktiv. Fruchtfliegenmaden findet man auch in Wein, Essig, Bier und Fruchtsäften. Fleisch wird gelegentlich als Brutstätte genutzt. Außerdem befallen die Schädlinge Fäkalien und Kadaver, was natürlich nicht gut ist. Fruchtfliegen werden häufig in lebensmittelverarbeitenden Betrieben gefunden, daher ist schnelles Handeln gefragt. Fäulniserreger werden von erwachsenen Fruchtfliegen übertragen. Das sind Mikroorganismen, die Lebensmittel in sehr kurzer Zeit zersetzen. Fruchtfliegenmaden lassen Lebensmittel nicht nur schlecht schmecken, sondern sie kontaminieren sie auch mit Keimen. Deshalb muss ein Fruchtfliegenbefall schnell und effektiv bekämpft werden.

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