Insektenstiche sollten behandelt werden

16. November 2022

Tag für Tag richten die gefürchteten stechenden Insekten Verwüstung an. Einige, wie die Wespe oder die Biene, stechen nur zur Verteidigung, während andere vor allem wegen des Blutes stechen. Schließlich brauchen die stechenden Insekten alle Proteine im Blut für ihre Nachkommen, weil sie diese nicht selbst produzieren können. Deshalb verursachen Stiche Schwellungen, Rötungen, Juckreiz und in manchen Fällen auch Schmerzen.

All diese Symptome sind für die Betroffenen äußerst unangenehm und können für Allergiker sogar tödlich sein. Natürlich besteht auch die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten, nicht nur im Urlaub in warmen Ländern, sondern auch zu Hause. Damit dir das gar nicht erst passiert, erklären wir in unserem Leitfaden genau, was du zur Behandlung und Vorbeugung der unangenehmen Insektenstiche tun kannst.

Inhalt

Erkennen von Insektenstichen

Es kann schwierig sein, zwischen Insektenstichen und allergischen Hautreaktionen zu unterscheiden. Insektenstiche verursachen in der Regel Juckreiz, leichte bis starke Schwellungen, Rötungen und in manchen Fällen auch Schmerzen. Aber wie kannst du wissen, ob und welches Insekt dich gestochen hat? Das erklären wir dir in den folgenden Zeilen.

Wie man Insektenstiche interpretiert und identifiziert – Welches Insekt hat mich gestochen?

Die meisten Insektenstiche bleiben unbemerkt, weil die meisten Blutsauger eine schmerzlindernde Substanz in ihrem Speichel haben, die sie in die Bissstelle abgeben. In diesem Fall kann man nur anhand verschiedener Merkmale wie der Größe und Anzahl der Stiche feststellen, welches Insekt gestochen hat. Das Erkennen und Interpretieren eines Bienenstichs sind viel einfacher, denn wenn sie gestochen hat, verliert die Biene ihren Stachel. Der Stachel wird dann häufig in der Haut entdeckt.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Hautreaktionen auf einen Insektenstich zurückzuführen sind, solltest du deinen ganzen Körper untersuchen. Eine einzelne Schwellung oder Rötung deutet dagegen fast immer auf einen Insektenstich hin. Einzelne rote Flecken auf der Haut können dagegen kleine Insektenstiche darstellen.

Wenn die Bisse sehr dicht beieinander liegen, deutet das darauf hin, dass du von einer Wanze oder einem Floh gebissen wurdest. Bettwanzen sind vor allem nachts aktiv. Wenn du also in den frühen Morgenstunden kleine gerötete Bisse entdeckst, könnte das Ergebnis eines unerwünschten Bettwanzenbesuchs sein.

Es ist außerdem wichtig, die betroffenen Hautstellen genau zu untersuchen, denn die meisten Stechinsekten bevorzugen weiche Hautstellen wie die Armbeugen, Kniekehlen, den Rumpf und den Bauch. Hier ist die Haut besonders dünn und weich, sodass die Insekten mit ihrem Stachel leicht eindringen können.

Einen harmlosen Insektenstich, z. B. von einer Mücke, erkennst du daran, dass er meist einzeln an verschiedenen Körperstellen zu finden ist. Der gesamte Hautbereich um die Stichstelle schwillt an und erscheint unmittelbar nach dem Stich leicht weißlich. Um die Stichstelle herum bildet sich eine Rötung, die starken Juckreiz verursachen kann.

Was beugt Insektenstichen vor?

Es gibt zahlreiche Tipps und Hausmittel gegen Insektenstiche. Manche wirken besser (kühlend), andere wiederum nicht (z. B. eine halbe Zwiebel – es besteht die Gefahr von Sekundärinfektionen).

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Der Bite-Away Sting Healer behandelt Stiche mit intensiver Hitze direkt an der Einstichstelle. Er ist in der Lage, die proteinhaltigen Gifte von Wespen, Bienen und anderen Insekten an der Stichstelle zu zerstören und die Wirkung effektiv zu neutralisieren.

Nachdem du die juckreizstillende Creme im Schwimmbad oder am Strand aufgetragen hast, kannst du sofort wieder ins Wasser gehen, ohne dir Sorgen zu machen, dass sie abgewaschen wird.

Unser Fazit zum Erkennen von Insektenstichen

Es ist nicht immer leicht, Insektenstiche zu erkennen. Insektenstiche werden häufig als harmlose Hautreizungen fehldiagnostiziert, aber man sollte sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie können nämlich nicht nur Juckreiz, Rötungen und Schwellungen verursachen, sondern auch gefährliche Krankheiten übertragen. Wenn du dir also unsicher bist, solltest du einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, um die Ursache deiner Hautreaktion festzustellen und alle Symptome zu behandeln.

Schwellungen erkennen und behandeln

Es ist normal, dass die Haut nach einem Insektenstich reagiert. In den meisten Fällen sind Insektenstiche völlig harmlos und verursachen nur leichte Schwellungen, Juckreiz und Rötungen an der Bissstelle. Die Symptome klingen normalerweise nach ein paar Stunden bis ein paar Tagen ab. Wenn ein Insektenstich stark anschwillt und unerträgliche Schmerzen verursacht, ist das ein Grund zur Sorge.

Woran erkenne ich, ob ich eine Schwellung von einem Insektenstich habe?

Bei Stichen von Wespen, Bienen, Mücken oder Hornissen können unterschiedliche Hautreaktionen auftreten. Bei einer klassischen und harmlosen lokalen Reaktion kommt es zu einer leichten Schwellung. Der betroffene Hautbereich ist in diesem Fall nicht größer als 10 cm. Da es sich um eine ganz normale Insektenstichreaktion handelt, kann in diesem Fall Entwarnung gegeben werden.

Achte auf eine gefährliche Schwellung

Bei einer großen lokalen Reaktion ist die betroffene Hautfläche deutlich größer. Auch Schwellungen der umliegenden Gelenke sind häufig. Es kann auch zu Schwindel und Übelkeit kommen. Bei Menschen, die allergisch auf Insektenstiche reagieren, kommt es häufig zu Schwellungen im Bereich der Augen und Lippen. In diesem Fall sollte die betroffene Person so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

Unser Fazit zu Insektenstich-Schwellungen

In den meisten Fällen erfordert eine harmlose Schwellung, die durch einen Insektenstich verursacht wurde, keine besondere Behandlung. Dies steht im Gegensatz zu Schwellungen, die durch Allergien verursacht werden, denn ein allergischer Schock ist lebensbedrohlich. Ist die betroffene Hautstelle größer als 10 cm im Durchmesser, ist es wichtig, auf andere Symptome zu achten. Im Falle einer allergischen Reaktion muss die betroffene Person sofort zu einem Arzt gebracht werden.

Entzündungen

Jeder Stich hat seine eigenen Symptome, was völlig normal ist. Wenn jedoch Bakterien in die Stichstelle gelangen, kann sich schnell eine gefährliche Entzündung entwickeln.

Woran erkennst du, dass du eine Entzündung durch einen Insektenstich hast?

Eine Entzündung ist in der Regel durch Rötung, Schwellung, Schmerzen und Überwärmung gekennzeichnet. Oft ist der entzündete Bereich auch in seiner Funktion eingeschränkt. Es kann auch ein leichtes Pochen oder Pulsieren zu spüren sein.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Wenn sich die Symptome nach einem Insektenstich eher verschlimmern als bessern, solltest du sofort einen Arzt aufsuchen. Falls nötig, wird der Arzt ein Antibiotikum verschreiben. Auch Kortisonpräparate können Linderung verschaffen.

Wie lassen sich durch Insektenstiche verursachte Schwellungen vermeiden?

Kratze auf keinen Fall an der Einstichstelle, um eine Entzündung zu vermeiden. Das verschlimmert zum einen den Juckreiz, zum anderen können Bakterien in die Wunde eindringen und eine schmerzhafte Entzündung verursachen. Wenn du die unangenehmen Symptome lindern willst, kühle die betroffene Hautstelle gründlich. Das kannst du mit kühlenden Salben oder Kältepackungen erreichen.

Durch Insektenstiche verursachte Entzündungen – Unser Fazit

Insektenstiche sind normalerweise völlig harmlos, aber wenn sich eine Entzündung entwickelt, ist Vorsicht geboten. Ein Arzt oder eine Ärztin sollte in diesem Fall unbedingt die entzündete Hautstelle untersuchen – wirksame Behandlungsmethoden versprechen schnelle Linderung und Heilung. Du solltest einen Insektenstich niemals aufkratzen, wenn du sichergehen willst. Das begünstigt das Wachstum einer unangenehmen Entzündung.

Juckreiz

Insektenstiche sind besonders ärgerlich, weil sie starke Schmerzen, Schwellungen und Juckreiz verursachen. Vor allem, der damit verbundene Juckreiz ist für die Betroffenen äußerst unangenehm. Wir zeigen dir, wie du juckende Stiche lindern kannst.

Hausmittel können helfen, das juckende Gefühl zu lindern

    • Trage eine Scheibe Zwiebel auf den Insektenstich auf. Der Schwefel im Zwiebelsaft hat nicht nur eine antibakterielle Wirkung, sondern lindert auch den Juckreiz und die Schwellung.
    • Der wertvolle Saft der Aloe-Vera-Pflanze kann den nervenaufreibenden Juckreiz schnell lindern.
    • Auch ein heißer Löffel kann Linderung verschaffen, denn Hitze zerstört in der Regel das Protein, aus dem das Insektengift besteht.

Der Insektenstichheiler ist wirksamer als ein heißer Löffel und sollte immer zur Hand sein.

Apothekenpräparate, die helfen

Wer sich nicht nur auf altbewährte Hausmittel verlassen will, kann sich mit medizinischen Präparaten Linderung verschaffen:

    • Dimetindenmaleathaltige Präparate: Dies ist ein Antihistaminikum, das den Juckreiz wirksam lindert. Es verdrängt schnell und effektiv das Histamin von den Bindungsstellen im Körper und lindert so den Juckreiz. Schließlich wird der Juckreiz durch die Freisetzung von körpereigenem Histamin verursacht.
    • Hydrocortisonhaltige Präparate: Diese Medikamente enthalten einen entzündungshemmenden Wirkstoff. Dieser basiert auf dem körpereigenen Hormon Cortisol. Innerhalb kurzer Zeit verschwinden die Schwellung, die Rötung und der Juckreiz.

Unser Fazit zu Juckreiz durch Insektenstiche

Da der durch einen Insektenstich verursachte Juckreiz äußerst unangenehm sein kann, empfiehlt es sich, den Stich mit entsprechenden Präparaten oder Hausmitteln zu behandeln. Das lindert nicht nur den Juckreiz, sondern verhindert auch die Entstehung einer potenziell gefährlichen Entzündung. Denn ständiges Kratzen und Stechen führt zu entzündeter Haut.

Reaktion auf Allergene

Im Vergleich zur Pollenallergie ist die Insektengiftallergie relativ selten. Wespen- und Bienengifte sind die häufigsten Ursachen für allergische Reaktionen auf Insektenstiche. Hummel- und Hornissenstiche können dagegen allergische Reaktionen hervorrufen. Das Gleiche gilt für Mücken- und Pferdebremsenstiche. In den folgenden Abschnitten erklären wir, wie man eine Insektenstichallergie erkennt und wie allergische Reaktionen entstehen.

Die Anzeichen und Symptome einer Insektenstichallergie

Eine Insektengiftallergie kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Häufig treten sie jedoch in einer bestimmten Reihenfolge auf. In den meisten Fällen beschränken sich die Symptome jedoch auf die Stelle, an der der Stich erfolgte. Innerhalb weniger Minuten bildet sich eine starke Rötung der Haut um die Stichstelle. Diese kann rund oder unregelmäßig geformt sein. Diese Rötung schwillt dann zu einer Quaddel an und beginnt zu jucken und stark zu schmerzen. Ein Mückenstich an der Hand kann zum Beispiel dazu führen, dass die gesamte Hand anschwillt.

Wie kommt es zu allergischen Reaktionen auf ein Insektengift?

Um den Verlauf der Reaktion zu verdeutlichen, betrachte einen Mückenstich. Bei einem solchen Stich gelangen Proteine aus dem Speichel der Mücke in die Haut. Die fremden Substanzen im Speichel der Mücke werden von unseren eigenen Abwehrzellen an das Immunsystem gemeldet. Leider stuft unser Immunsystem diese Proteine als besonders gefährlich ein. Aufgrund dieser Fehlinformation werden zusätzliche Abwehrzellen an die Stelle des Bisses transportiert, was zu einer starken und unangenehmen Entzündung führt.

Unser Fazit zu allergischen Reaktionen

Obwohl allergische Reaktionen auf Insektenstiche nicht lebensbedrohlich sind, können sie äußerst unangenehme Symptome verursachen. Die massive Quaddelbildung und der damit verbundene Juckreiz können für die Betroffenen fast unerträglich sein. Wer solche unschönen Reaktionen vermeiden will, sollte unbedingt ein Insektenschutzmittel verwenden.

Akuter anaphylaktischer Schock

Ein anaphylaktischer Schock ist eine schwere Reaktion auf eine bereits bestehende Insektenstichallergie. Bei diesem Schock reagiert der Körper mit einer übermäßigen Abwehrreaktion auf das Gift. In der Folge kommt es zu einem akuten Kreislaufversagen und einer lebensbedrohlichen Situation, die das Eingreifen eines Notarztes erfordert. Aber wie erkennst du einen anaphylaktischen Schock und was solltest du tun, wenn er auftritt?

Die Anzeichen und Symptome eines anaphylaktischen Schocks

Die folgenden Anzeichen und Symptome treten auf:

    • Das Gesicht und der gesamte Körper werden rot.
    • Hände und Füße, insbesondere die Innenflächen, beginnen zu kribbeln.
    • Der Juckreiz breitet sich auf den ganzen Körper aus.
    • Der Herzschlag beschleunigt sich.
    • Es kommt zu einem Blutdruckabfall, der zu einer Ohnmacht führt.
    • Was ist im Falle eines akuten Schocks zu tun?

In einem solchen Fall muss sofort der Notarzt gerufen werden, denn nur er kann den anaphylaktischen Schock mit Adrenalin behandeln. Adrenalin bewirkt eine Verengung der Blutgefäße und hilft, die Atmung zu stabilisieren. Außerdem wird dem Körper intravenös Cortisol verabreicht. Dies reduziert die Entzündung. Infusionen mit physiologischer Kochsalzlösung helfen, den Blutdruck zu erhöhen. Auch die Gabe von Sauerstoff und Antihistaminika kann zur Erstbehandlung gehören.

Unser Fazit zum anaphylaktischen Schock durch Insektenstiche

Ein anaphylaktischer Schock ist ein potenziell tödlicher Zustand. Da in dieser Situation jede Minute zählt, muss sofort ein Notarzt gerufen werden. Wenn du einen solchen Schock vermeiden willst, solltest du über eine Hyposensibilisierung nachdenken und einige wichtige Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Medizinische Grundversorgung

Wenn wir trotz aller Bemühungen von einer Mücke, einer Stechmücke oder einer Wespe gestochen werden, müssen wir schnell handeln. Denn wenn eine Insektenstichallergie vorliegt, ist Erste Hilfe das A und O. Aber auch wenn wir von einer typischen Reaktion ausgehen, ist Erste Hilfe erforderlich.

Unangenehme Stiche – Erste-Hilfe-Maßnahmen

Die meisten Menschen verspüren in den folgenden Tagen nach dem Stich der biestigen Insekten Schmerzen an der Stichstelle und Juckreiz. Eine Schwellung der betroffenen Hautstelle ist üblich. Sofern sich die Person nicht in einem anaphylaktischen Schock befindet, ist es in der Regel nicht notwendig, nach einem Wespen- oder Bienenstich sofort einen Krankenwagen zu rufen. Die sofortige Entfernung eines Insektenstichs gehört zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen. Außerdem sollte die betroffene Stelle sofort gekühlt werden. Die Stichstelle kann dann mit einer Kortisoncreme behandelt werden, um Juckreiz und Schwellungen zu lindern.

Aufgepasst – Erste Hilfe bei Kindern

Kinder brauchen nach dem Stich einige beruhigende Worte, deshalb sollte die Vorgehensweise etwas anders sein. Der Schock über den Stich ist bei ihnen meist größer als der eigentliche Schmerz. Versuche anschließend herauszufinden, ob das Kind das Insekt beschreiben kann. Es ist auch wichtig zu wissen, ob es nur einmal oder mehrmals gestochen hat. Diese Informationen sind entscheidend für die richtige und rechtzeitige Behandlung eines Insektenstichs. Im Zweifelsfall solltest du einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin konsultieren, besonders bei Babys und Kleinkindern.

Zum Schluss

Nach einem Insektenstich sind Erste-Hilfe-Maßnahmen von entscheidender Bedeutung. Immerhin lässt sich so schnell feststellen, ob die betroffene Person allergisch auf Insektengift reagiert oder ob Entwarnung gegeben werden kann. Außerdem sorgt eine schnelle Behandlung der Stichstelle für weniger unangenehme Symptome. Juckreiz und Schwellungen werden durch direkte Kühlung wirksam gelindert.

Behandlung zu Hause

Um sich zu verteidigen, stechen Honigbienen und Hummeln Menschen. Andere Insekten, wie z. B. Stechmücken, haben es dagegen auf unser Blut abgesehen. Doch egal, warum die Insekten zuschlagen, die Folgen sind für die Betroffenen meist äußerst unangenehm.

Die Bisswunden jucken, brennen, schmerzen und schwellen häufig an. Wirksame Hausmittel gegen Insektenstiche können in dieser Situation jedoch Linderung verschaffen. Aber was genau sind sie und funktionieren sie tatsächlich?

Hausmittel gegen Insektenstiche, die funktionieren

Wie wir alle wissen, sind Wärme und Kälte wirksame Hausmittel gegen Insektenstiche. Aber auch andere Hausmittel können nach einem Insektenstich Linderung verschaffen. Hier sind einige Beispiele:

    • Essig – Das ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Mückenstiche. Trage zur Behandlung einfach einen Schuss Essig auf die Stichstelle auf. Der Essig desinfiziert nicht nur, sondern kühlt auch die betroffene Stelle. Es ist wichtig, dass du reinen Essig verwendest.
    • Auch Alkohol hat eine desinfizierende Wirkung. Außerdem entzieht hochprozentiger Alkohol dem Gewebe Flüssigkeit und wirkt so abschwellend. Träufle einfach etwas Alkohol auf ein Tuch und lege es für etwa 30 Minuten auf den Stich.
    • Kühlende Quarkkompressen – Eine Quarkkompresse ist nicht nur kühlend, sondern auch entzündungshemmend. Lege den Quark einfach auf ein Stück Küchenpapier und dann auf den Stich. Der Quarkwickel sollte auf dem Quark belassen werden, bis er getrocknet ist. Das wird helfen, die Entzündung zu reduzieren. Diese Prozedur kann bei Bedarf mehrmals am Tag wiederholt werden.

Unserer Meinung nach ist es am vorteilhaftesten, einen Stichheiler gegen Insektenstiche immer in deiner Tasche zu haben. Juckreiz und Schwellungen können auf diese Weise vermieden oder zumindest verringert werden.

Andere Hausmittel gegen Insektenstiche

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Hausmittel, die Insektenstiche wirksam lindern können:

    • Zitronen
    • Petersilie
    • Ätherisches Lavendelöl
    • Ätherisches Teebaumöl
    • Blätter von Weißkohl
    • Lehm
    • Johannisbeeren, schwarz
    • Zwiebeln

Fazit

Hausmittel können eine gute Alternative zu Medikamenten sein. Wie du siehst, gibt es zahlreiche wirksame Behandlungen, die sofortige Linderung der Symptome von Insektenstichen bringen können. Einige der oben genannten Hausmittel sind nicht nur nach einem Stich hilfreich, sondern auch davor, da sie eine vorbeugende Wirkung haben. Lavendelöl, Zitronenöl und Teebaumöl sind nur einige Beispiele.

Behandlung von Insektenstichen

Leider bringt die warme Jahreszeit nicht nur warme Sonnenstrahlen, sondern auch einige unerwünschte Begleiter mit sich. Wenn die Tage länger und wärmer werden, steigt das Risiko von Insektenstichen. Da diese sehr unangenehme Symptome verursachen können, möchten wir in den folgenden Zeilen einige Behandlungsmöglichkeiten besprechen. Juckreiz, Rötungen und Schwellungen werden bald der Vergangenheit angehören.

Salben und Cremes zur Behandlung von Insektenstichen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Salben, Gele und Cremes zur Behandlung von juckenden Insektenstichen. Die folgenden Behandlungen sind erhältlich:

    • Antihistaminische Gele und Cremes – Diese werden dünn auf die geschwollene Hautstelle aufgetragen, um den Juckreiz zu lindern.
    • Kühlende Gele, Sprays und Salben mit desinfizierender Wirkung – Diese Präparate lindern den Juckreiz und sind durch ihre kühlende Wirkung gleichzeitig äußerst angenehm.
    • Kortisonsalben und -cremes – diese sind besonders nützlich bei starken Schwellungen und entzündeten Stichstellen.

Kaltes Wasser zur Behandlung von Insektenstichen verwenden

Juckreiz und Schwellungen können durch Kühlen des Insektenstichs gelindert werden. Dabei verengen sich die Blutgefäße, wodurch die lästigen Symptome eines Insektenstichs kurzfristig gelindert werden. Kühlpads, kühle Kompressen und Eiswürfel sind für diesen Zweck geeignet.

Wärme zur Behandlung von Insektenstichen

Sowohl Wärme als auch Kälte können wirksame Linderung verschaffen. Die Proteine, die durch den Insektenstich in unsere Haut eingedrungen sind, werden durch Hitze vollständig zerstört. Die Schmerzen und der Juckreiz verschwinden schnell. Eine solche Wärmebehandlung ist z. B. mit elektronischen Stichheilern möglich, die äußerlich angewendet werden. Alternativ kann auch ein erhitzter Löffel verwendet werden.

Fazit

Eine sofortige Behandlung von Insektenstichen kann helfen, die unangenehmen Symptome zu lindern. Es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, die Linderung verschaffen, darunter verschiedene Salben, Cremes, Gele, Wärme und Kälte. Natürlich wirkt nicht jedes Mittel gleich gut; in diesem Fall solltest du einfach experimentieren, um die beste Behandlungsmethode zu finden.

Hausapotheke und Insektenschutzmittel

Vor allem in lauen Sommernächten gesellen sich gerne ungebetene Gäste zur Grillparty – Mücken und andere Insekten! Sie schwirren umher und nerven uns mit ihren summenden Geräuschen, und sie hinterlassen den einen oder anderen juckenden Biss. Wenn du es leid bist, von Insekten gestochen zu werden, solltest du unbedingt ein Insektenschutzmittel benutzen. Aber was schützt vor unerwünschten Besuchern? Wie schützt du dich vor giftigen Bissen und Stichen?

Repellentien – Mit den Wirkstoffen Icaridin und DEET wehren sie lästige Insekten ab

Repellentien sind die effektivste Form des Schutzes. Es gibt sie in Form von Sprays, Cremes und Lotionen. Pumpsprays sind besonders nützlich, weil sie einfach anzuwenden sind und schnell einziehen. DEET und Icaridin sind zwei der am häufigsten verwendeten chemischen Insektenabwehrmittel. Insekten erkennen die Wirkstoffe über ihre Geruchs- und Geschmacksrezeptoren und werden so durch den Geruch abgeschreckt.

Andere Vorschläge zur Insektenabwehr

Neben den oben genannten Insektenschutzmitteln gibt es noch andere wirksame Methoden, um unerwünschte Besucher in Schach zu halten.

Hier sind einige Beispiele:

    • Fliegengitter und Moskitonetze
    • Citronella-Duftkerzen und Citronella-Duftstäbchen
    • Regenfässer immer geschlossen halten und Wasserreste in Gießkannen leeren.
    • Wenn das Licht eingeschaltet ist, halte die Fenster geschlossen.
    • Lass keine offenen Lebensmittel herumliegen.
    • Regelmäßige Müllabfuhr
    • Dusche jeden Tag, um eine gute Körperhygiene zu gewährleisten.
    • Dunkle Kleidung ist zu bevorzugen.
    • Klebestreifen (Insektenfallen)
    • eine Fliegenklatsche

Unser Fazit: Insektenschutzmittel schützt vor giftigen Stichen

Wirksame Insektenschutzmittel sind der beste Weg, um dich vor den lästigen Biestern und ihren Stichen zu schützen. Wenn du es also leid bist, jeden Tag gestochen zu werden, solltest du unbedingt mit verschiedenen Insektenschutzmitteln experimentieren; die juckenden und schmerzhaften Stiche werden bald der Vergangenheit angehören.

Erste-Hilfe-Material für unterwegs

Fast jeder reist gerne; Thailand, Kenia und Hawaii sind nur ein paar tolle Orte, die man besuchen kann, um dem kalten Wetter in Deutschland zu entkommen. Aber wie bei jeder Reise solltest du trotz deiner Vorfreude nicht vergessen, eine geeignete Reiseapotheke einzupacken. Kleine Probleme können so schnell und einfach behandelt werden. Bei ernsthaften Erkrankungen sollte natürlich sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Was sollte in einer Reiseapotheke enthalten sein?

Egal, wohin du reist, eine Reiseapotheke sollte in jedes Gepäckstück gehören. Die folgenden Artikel sollten immer in deinem Gepäck sein:

    • Repellent als Insektenschutzmittel
    • Material zum Verbinden
    • Desinfektionsmittel
    • Schmerztabletten
    • Tropfen für die Nase
    • Thermometer für den klinischen Gebrauch
    • Magen-Darm-Medikamente
    • Medikamente gegen Blutergüsse
    • Sonnenschutzmittel
    • Erkältungsmittel
    • Wundbehandlungssalbe

Auf jeder Reise, auf der die Gefahr besteht, gestochen zu werden, empfehlen wir außerdem den Bite Away Stichheiler. Juckreiz, Schwellungen und Allergien können damit gelindert und im besten Fall (bei sofortiger Anwendung) vermieden werden.

Wichtige Schutzimpfungen

Auch Impfungen gehören in die Reiseapotheke, denn in einigen tropischen und subtropischen Gebieten können Moskitos gefährliche Krankheiten wie Malaria übertragen. Wenn du einen solchen Ort besuchst, solltest du zum einen geeignete Mückenschutzmittel mitnehmen und dich zum anderen gegen Malaria impfen lassen.

Zum Schluss

Jedes einzelne Gepäckstück sollte eine persönliche Reiseapotheke enthalten. Schließlich können auf Reisen neben unangenehmen Krankheiten wie Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältungen auch gefährliche, von Mücken übertragene Krankheiten wie Malaria, Gelbfieber und Dengue-Fieber auftreten. Vorbereitung ist das A und O, denn so bist du für jede noch so unwahrscheinliche Situation gewappnet.

gelebte Gartenliebe
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