Hilfreiche Tipps für den Bau eines Igelhauses

12. November 2022

Wenn du dich entschieden hast, dein eigenes Igelhaus zu bauen, halten wir es für bewundernswert, dass du so viel Mühe und Herzblut in die niedlichen kleinen Stachler steckst und dir all diese Mühe machst, um den Igeln das Leben zu erleichtern.

In erster Linie ist dies KEINE detaillierte Bauanleitung, sondern eher ein kurzer Überblick über einige Hinweise, die du bei der Planung beachten solltest.

Aber was sind die Merkmale eines guten und praktischen Igelhauses und worauf solltest du bei der Planung eines solchen Hauses besonders achten? Beginnen wir mit der Grundlage – dem Material. Holz ist natürlich ideal, weil es immer verfügbar ist und gut verarbeitet werden kann. Kiefernholz ist eine ausgezeichnete Wahl für diese Anwendung, denn es lässt sich leicht verarbeiten und kann super geschnitten, glatt gehobelt, profiliert und so weiter werden.

Es ist jedoch am besten, das Holz nach der Verarbeitung mit einer umweltfreundlichen organischen Beize zu behandeln, um es gegen die Witterung, der es ausgesetzt sein wird, beständig zu machen.

Aber welche Faktoren sollten beim Bau und bei der Planung berücksichtigt werden? Ein guter Igelschlafplatz muss bestimmte Eigenschaften haben. An erster Stelle steht die reine Grundfläche, die idealerweise zwischen 40 cm x 40 cm und 50 cm x 50 cm liegen sollte, wenn du ein Igelhaus bauen willst.

Dann solltest du den Eingang berücksichtigen. Ein guter Eingang kann zusätzlichen Schutz vor Raubtieren bieten und gleichzeitig neugierige Katzen vom Igel fernhalten. Wir unterscheiden drei grundlegende Arten von Eingängen:

  1. Der runde Standardeingang: Die grundlegendste Art von Eingang ist der normale runde Eingang, der nichts anderes ist als ein Loch in Form einer Parabel. Dieser Eingang ist einfach einzurichten und zu benutzen, aber er bietet keinen zusätzlichen Schutz vor Raubtieren oder Haustieren, die eindringen und den Igel stressen könnten. Eine Größe von etwa 10 x 10 cm ist für einen runden Eingang angemessen. Bei dieser Größe können keine Feinde eindringen und den Igel fressen.
  2. Der Eingang zum Tunnel: Das ist ein überdachter Eingang mit kleinen Seitenwänden, die in der Regel eine rechteckige Form haben, ähnlich wie ein kleiner Tunnel, der ins Igelhaus führt. Dieser Eingang bietet bereits viel mehr Sicherheit als ein einfacher runder Eingang.
  3. Der Eingang zum Labyrinth: Dies ist wahrscheinlich die beste und sicherste Art von Eingang, aber auch die komplizierteste. Der Labyrintheingang ist in der Regel ein verlängerter Tunneleingang, der auf der Innenseite des Igelhauses durch eine Art Trennwand erweitert wurde, sodass es für Raubtiere extrem schwierig ist, hineinzukommen.

Du hast also ein wenig über die grundlegendsten Arten von Eingängen gelernt, die du in Betracht ziehen solltest, wenn du ein Igelhaus bauen willst. Natürlich muss es nicht der beste oder schlechteste sein. Wenn du jedoch Haustiere hast, wie z.B. eine Katze, und Vögel, Marder und andere ähnliche Tiere in deinem Garten häufig vorkommen, solltest du dem Igel die zusätzliche Sicherheit eines Labyrintheingangs geben!

Herzlichen Glückwunsch, du hast die Hälfte geschafft, wenn du den Grundriss und den Eingang geplant hast und die Materialien bereitliegen. Aber bevor du die Säge und den Hammer schwingst, möchten wir dir noch ein paar Tipps geben …

Wenn du ein Igelhaus bauen willst, achte darauf, dass du es später gründlich reinigen kannst, denn Hygiene ist extrem wichtig, weil Igel häufig Parasiten bekommen!
Ein abnehmbarer oder aufklappbarer Deckel ermöglicht dir jederzeit einen Blick ins Innere, was sowohl für die Inspektion als auch für die Reinigung nützlich ist!
Ein isolierter Boden ist immer eine gute Idee!

gelebte Gartenliebe
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