Paarung und Aufzucht junger Eichhörnchen

16. November 2022

Das Baumhörnchen, auch bekannt als Eichhörnchen, ist ein eurasisches Eichhörnchen, das ein rotbraunes Fell hat. Viele Menschen bewundern das liebenswerte Tier mit dem buschigen Schwanz und den braunen Kulleraugen. Das attraktive Nagetier hüpft flink von Ast zu Ast und Baum zu Baum, und es hat keine Angst vor Menschen. Das einheimische Eichhörnchen ist etwa 30 Zentimeter lang und hat einen Schwanz, der ungefähr genauso lang ist. Auffallend sind auch die bürstenartigen Haarbüschel an den Ohren. Obwohl es hauptsächlich Früchte und Samen verzehrt, ist das Eichhörnchen auch ein Nesträuber. Neben dem eurasischen Eichhörnchen gibt es in Europa noch zwei weitere Baumhörnchen. Das ursprünglich amerikanische Grauhörnchen, das in einigen europäischen Ländern absichtlich angesiedelt wurde, wird hierzulande immer häufiger. In Nordamerika gibt es viel mehr Arten von Baumhörnchen als in Europa. Sciurus ist der lateinische Name für Eichhörnchen.

Die Paarungszeit des Eichhörnchens

Das Eichhörnchen lebt am liebsten in den Wäldern, aber es besucht auch gerne größere Parks. Es bevorzugt Mischwälder als Lebensraum. Eichhörnchen sind in Höhenlagen bis zu 2000 Metern anzutreffen. Mittlerweile ist das Eichhörnchen ein wichtiges Mitglied der städtischen Fauna. Die Paarungszeit der Eichhörnchen beginnt im Spätwinter Ende Januar und endet im Sommer Ende August. In vielen Jahren gibt es zwei Paarungszeiten. Die im März oder April geborenen Jungen werden im Spätwinter gezeugt. Im Sommer, zwischen Mai und August, wird ein zweiter Wurf geboren. In sehr strengen Wintern mit wenig Nahrung kann es sein, dass die Paarungszeit nicht stattfindet. Eichhörnchen sind normalerweise Einzelgänger. Sie haben Reviere, die bis zu fünf Hektar groß sein können. Je größer das Revier eines Eichhörnchens ist, desto weniger Nahrung ist verfügbar. Eichhörnchen tolerieren Artgenossen in ihrer Nähe, wenn es genug Nahrung gibt.

Die Paarung ist eine wilde Jagd

Männliche Eichhörnchen dringen während der Paarungszeit in die Reviere der Weibchen ein. Sie fordern ihre Artgenossen aggressiv heraus. Die Männchen liefern sich jetzt wilde Verfolgungsjagden mit den Weibchen. Die Weibchen scheiden ein Vaginalsekret aus, um Männchen anzulocken. Es kann zu Kämpfen mit dem Männchen kommen, wenn das Weibchen noch nicht bereit ist, sich zu paaren. Die Balzphase kann mehrere Tage dauern. Die Flucht des Weibchens wird jedoch bald zu einem Spiel. Das Weibchen drückt seine Paarungsbereitschaft schnell aus, indem es seinen Schwanz steil aufrichtet. Eichhörnchen sind polygyne Tiere. Polygynie kann auch als Vielweiberei geschrieben werden. Das heißt, die Männchen verlassen die Weibchen bald nach der Paarung und suchen sich eine neue Partnerin. Die Männchen sind nicht an der Aufzucht der Kinder beteiligt. Wenn ein Männchen bis zur Geburt bei seiner Partnerin bleibt, beißt das Weibchen ihn.

Die runden Nester der Eichhörnchen

Die runden Nester der Eichhörnchen sind als Kobel bekannt. Weil sie aufgrund von Parasitenbefall oder anderen Störungen häufiger umziehen müssen, bauen die tagaktiven Kletterer bis zu acht dieser kugelförmigen Hohlbauten. Ein Kobel braucht drei bis fünf Tage, um gebaut zu werden. Ein Kobel ist eine Struktur, die in einer Höhe von sechs Metern oder mehr an der Basis eines Astes oder in einer Astgabel gebaut wird. Der Kobel wird häufig aus verlassenen Vogelnestern oder Spechthöhlen gebaut.

Der Durchmesser der kugelförmigen Struktur liegt zwischen 30 und 50 Zentimetern. Der Innenraum ist etwa halb so groß. Der Kelch besteht aus Blättern, Zweigen, Federn und Bast, ist mit Moos ausgekleidet und innen mit Gras ausgepolstert. Nester von Eichhörnchen sind fast wasserdicht und gut isoliert. Ein Kobel wird nicht nur zum Gebären und Aufziehen benutzt, sondern auch zum Schlafen oder Ausruhen während des Tages.

Einzelne Kobel werden nicht wahllos benutzt. Jeder Unterschlupf dient einem bestimmten Zweck. Die Nester der Eichhörnchen haben mindestens zwei runde Ausgänge, damit sie schnell fliehen können, wenn sie angegriffen werden. Eines der Schlupflöcher zeigt immer nach unten zum Hauptstamm des Baumes. Eichhörnchen bauen ihre Nester manchmal auch in der Nähe von Menschen auf Dachvorsprüngen, Balkonen oder in Rollladenkästen.

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Der Nachwuchs eines Eichhörnchens

Der Gully für die Geburt und Aufzucht wird mit großer Sorgfalt gebaut. Eine zu diesem Zweck gebaute Hohlkugel kann einen Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern haben und in einer Höhe von bis zu 15 Metern an alten Bäumen hängen. Ein weibliches Eichhörnchen hat zwischen drei und acht Junge.

Bei der Geburt wiegen die Jungen zwischen acht und fünfzehn Gramm, etwa so viel wie ein Radiergummi. Anfangs ist der Eichhörnchennachwuchs blind und nackt. Die Finger der Gliedmaßen sind auffallend lang, und die Vorder- und Hinterbeine sind durch eine dünne Haut verbunden, die irgendwann verschwindet. Die Jungtiere werden vier Monate lang aufgezogen, bevor sie in die Wildnis entlassen werden. Nach der Säugezeit werden die kleinen Eichhörnchen mit Pilzen, Beeren, Knospen, jungen Trieben, Nüssen, Samen, Bucheckern und Zapfen gefüttert. Das Eichhörnchen bewahrt seine Vorräte übrigens nicht in einer Höhle auf, sondern gräbt sie in den Boden.

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