Wegerich

13. Juli 2022

Im Jahr 2014 wurde der Wegerich die Pflanze des Jahres. Der Grund dafür ist nicht nur die unglaubliche Robustheit der Pflanze, sondern auch die Heilkräfte, die im Wegerich stecken. Trotzdem gibt es nicht den einen Wegerich, denn der Wegerich ist in viele Unterarten eingeteilt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegerich hilft gegen Wunden, Atembeschwerden und Durchfall
  • Der Breitwegerich hat keinen Blütenkranz
  • Der mittlere Wegerich hat im Gegensatz zu den anderen beiden Arten einen Geruch

Welche Fähigkeiten hat der Wegerich?

Der Wegerich ist im Allgemeinen eine sehr heilende Pflanze. Dabei kann der Wegerich bei verschiedensten Krankheiten helfen, sowohl in Teeform, als auch in flüssiger Form zum Einreiben. Diese Heilwirkungen werden schon seit Jahrhunderten genutzt und sind sogar wissenschaftlich bestätigt worden. Zum Beispiel bei Wunden oder Bissen kann der Wegerich sehr gut helfen. Ebenso hilft ein Wegerich-Tee bei Durchfall oder Problemen mit der Atmung. Eingeteilt werden kann der Wegerich in drei verschiedene Unterarten.

Der Spitzwegerich

Die am weitesten verbreitete Art ist der Spitzwegerich. Er wächst vor allem auf Wiesen und ist sehr gut an seinen Blättern zu erkennen. Diese haben eine einzigartige Form und sind aufgrund der spitz zulaufenden Blätter gut zu erkennen. Die Blüte des Spitzwegerichs ist gut daran zu erkennen, dass sie in der Mitte eine dunkle Ähre hat, die von einem Kranz aus kleinen weißen Blütenblättern umgeben ist.

Der Breitwegerich

Während der Spitzwegerich auf Wiesen zu finden ist, kann der Breitwegerich sich auch in kleinen Rillen und an Wegen einnisten. Dabei stört es ihn auch nicht sonderlich, wenn jemand über ihn hinüberläuft, da er sehr nah am Boden wächst und sich daher wieder gut erholen kann. Im Gegensatz zum Spitzwegerich wachsen seine Blätter nicht nach oben, sondern wachsen eher am Boden. Ein weiterer Unterschied ist, dass der Blütenkranz aus kleinen weißen Blüten beim Breitwegerich nicht vorhanden ist.

Der mittlere Wegerich

Wie es der Name schon sagt, ist der mittlere Wegerich eine Mischung aus dem Spitzwegerich und dem Breitwegerich. Dabei hat er zum Beispiel etwas dickere Blätter als der Spitzwegerich, die jedoch nicht ganz so breit sind wie die des Breitwegerichs. Trotzdem hat auch er einen Blütenkranz, wie es der Spitzwegerich auch hat. Allerdings müssen die Blüten nicht immer weiß sein, sondern es gibt auch rosa Blütenkränze. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist der Geruch des mittleren Wegerichs. Im Gegensatz zu den anderen beiden Wegerichen hat der mittlere Wegerich einen Geruch. Dieser ist sehr wohlriechend und lieblich.

Fazit

Der Wegerich ist eine ausgezeichnete Heilpflanze, die gegen eine ganze Palette von Krankheiten und Beschwerden hilft. Außerdem ist der Wegerich dank seiner Robustheit sehr gut geeignet, um zum Beispiel auch Fußwege zu bepflanzen.

gelebte Gartenliebe
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