Lebensmittelmotten in der Küche

13. Dezember 2022

Wenn Insekten in der Wohnung sind, ist das für die meisten Menschen ein echter Albtraum. Wenn es um Ungeziefer in der Küche geht, ist der Gedanke naheliegend: Hier besteht eine ernsthafte Gefahr für die Lebensmittel, die nach und nach beseitigt werden muss. Vor allem Lebensmittelmotten sind in Privathaushalten leider weitverbreitet und können ein echtes Ärgernis sein. Es gibt jedoch wirksame Methoden und Mittel, um das Ungeziefer loszuwerden.

Lebensmittelmotten erkennen und bekämpfen

Der erste Schritt besteht darin, die Tiere zu identifizieren, damit sie von anderem Ungeziefer in der Küche unterschieden werden können. Vor allem der Standort der Tiere gibt einen ersten Hinweis auf die Art: Lebensmittelmotten sind mit ziemlicher Sicherheit vorhanden, wenn die Tiere in Getreide, Hülsenfrüchten oder im Gewürzschrank zu finden sind. Außerdem befallen die Tiere gerne Reis sowie verschiedene Fertigsoßen, Tütensuppen und Tiernahrung.

Motten bevorzugen im Gegensatz zu Fruchtfliegen und anderen Insekten lose, trockene Lebensmittel. In frischem Gemüse und Obst sind sie unüblich. Die Mottenlarve macht auch vor vermeintlich sicheren, verpackten Lebensmitteln nicht halt. Sie frisst sich z. B. durch Mehlverpackungen. Bewohner/innen, die kleine Krabbeltiere in ungeöffneten Verpackungen entdecken, haben es höchstwahrscheinlich mit Lebensmittelmottenlarven zu tun.

Das Aussehen der Tiere ist natürlich ein wichtiger Hinweis. Ausgewachsene Tiere ähneln Motten im Aussehen. Sie sind bräunlich und unregelmäßig gefärbt.

Besuche unseren Online-Shop unter https://motten-alarm.de für weitere Informationen.

Erste Hilfe bei der Mottenplage

Wer die Motten als solche erkannt hat, sollte sofort Maßnahmen ergreifen, um die Tiere zu beseitigen. Je schneller gehandelt wird, vor allem im Fall von Motten in der Küche, desto weniger Lebensmittel gehen verloren. Außerdem verbreiten sich Lebensmittelmotten schnell.

Wenn sich bereits ein Mottenschwarm in der Küche befindet, können die Tiere mit einem normalen Staubsauger entfernt werden. Der Beutel sollte jedoch sofort entsorgt werden, damit sich die Tiere nicht erneut ausbreiten.

Es lohnt sich, alle einzelnen Verpackungen, Gläser und Tüten aus den Schränken zu entfernen und zu untersuchen. Das ist natürlich mit viel Aufwand verbunden, aber es zahlt sich aus. Du kannst dir sicher sein, dass sich die Motten nicht wieder ausbreiten, wenn du an dieser Stelle keine Motten entdeckst.

Wenn kontaminierte Lebensmittel entdeckt werden, müssen sie so schnell wie möglich entfernt werden. Bevor sie aus der Küche entfernt werden, müssen die Tüten und Verpackungen luftdicht verschlossen werden, damit einzelne Motten nicht entweichen können. Dosen oder Gläser sind in diesem Fall einer Folienverpackung vorzuziehen. Die Tiere fressen sich schnell durch verschiedene Materialien, also ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen.

Reinige die Küche gründlich!

Der nächste Schritt besteht darin, die Küche zu reinigen, nachdem alle befallenen Lebensmittel kontrolliert und befallene Produkte entfernt wurden. Mit Wasser verdünnte Essigessenz ist die beste Lösung. Es kann auch ein fertiger Essigreiniger verwendet werden. Er löst nicht nur den Schmutz, sondern desinfiziert auch alle Oberflächen.

Nicht nur die Oberflächen sollten gründlich gereinigt werden, sondern auch die engen Ritzen und Fugen. Wenn du diese Bereiche mit einem normalen Tuch nicht erreichen kannst, versuche es mit einer Zahnbürste, einem Wattestäbchen oder einer feinen Bürste.

Nachdem du alle Schränke mit einem feuchten Tuch abgewischt hast, ist das Trocknen entscheidend, um die Küche endlich mottenfrei zu bekommen und zu halten. Es ist von Vorteil, die Schränke mit einem Föhn zu trocknen. Dieser Schritt ist effektiver, wenn die Luft des Föhns heiß ist. Natürlich muss dabei auf empfindliche Möbel, Silikonfugen und andere Materialien Rücksicht genommen werden. Vergiss den Raum hinter dem Schrank nicht!

Auch auf lange Sicht die Lebensmittelmotten loswerden

Die Bewohner/innen können mit den oben beschriebenen Schritten sicherstellen, dass die Küche auf den ersten Blick mottenfrei ist. Wenn jedoch auch nur ein schwangeres Weibchen übersehen wird, beginnt der Befall von Neuem. Deshalb ist es wichtig, dass die Motten langfristig ausgerottet werden.

Chemische Mottenbekämpfungsmittel sind auf dem Markt erhältlich. Obwohl diese in der Regel sehr wirksam gegen Lebensmittelmotten in der Küche sind, werden sie nicht empfohlen. Der Grund ist einfach: Die meisten Produkte enthalten ein spezielles Nervengift, das Menschen und Tieren schaden kann. Außerdem werden die Mottenmittel in unmittelbarer Nähe von Lebensmitteln aufbewahrt – keine gute Idee!

Schlupfwespen als mögliche Lösung zur Schädlingsbekämpfung in der Küche

Schlupfwespen können auch bei der Bekämpfung von Lebensmittelmottenbefall helfen. Da die Tiere nur einen halben Millimeter groß sind, sind sie für den Menschen fast unsichtbar. Sie bleiben in den Schränken, fressen die Lebensmittelmotteneier und zerfallen schließlich zu Staub.

Die Schlupfwespen stören den natürlichen Lebenszyklus der Motte. Ohne diesen natürlichen Feind verlieren die Motten innerhalb weniger Wochen ihre Fähigkeit, sich schnell auszubreiten. Die Schlupfwespen suchen selbstständig nach den Eiern der Motte. Diese werden dann gefressen und verhindern, dass neue Larven schlüpfen.

Natürlich sollten nur die oben genannten Maßnahmen ergänzend zur Aussetzung von Schlupfwespen eingesetzt werden. Schließlich haben diese hilfreichen Kreaturen keine Wirkung auf erwachsene Motten. Die müssen die menschlichen Bewohner bereits übernommen haben. Motteneier hingegen sind mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Hier kommen tierische Helfer in Form von Schlupfwespen ins Spiel.

Infolgedessen haben Lebensmittelmotten keine Zukunft

Natürlich haben Hausbesitzer/innen oder Bewohner/innen keine Kontrolle über Lebensmittelmotten in der Küche. Es gibt jedoch einige Grundregeln, die befolgt werden müssen, um die Motten fernzuhalten.

Ungeschützte Lebensmittel sollten nicht in der Küche gelagert werden, denn Motten halten sich am liebsten in Lebensmitteln auf. Lose Lebensmittel wie Reis, Getreide, Mehl oder Hülsenfrüchte sollten in Plastikdosen oder speziellen Gläsern aufbewahrt werden. Natürlich sind diese Lebensmittel normalerweise dafür gedacht, verpackt zu werden. Motten und ihre Larven können sich jedoch durch dünnes Papier oder Plastikverpackungen fressen.

Sowohl Tierfutter als auch menschliche Lebensmittel müssen geschützt werden. Wenn Katzen- oder Hundefutter nicht mehr in der Küche, sondern an einem anderen Ort aufbewahrt wird, ist es bereits sicherer. Wenn es sich um große Pakete handelt, sollten kleinere Portionen entnommen und fest verschlossen werden.

Falls du dir nicht sicher bist, ob Motten zum ersten Mal in die Küche kommen oder wiederkehren, kannst du eine Pheromonfalle verwenden. Dieses Produkt ist preiswert und zeigt zuverlässig an, ob ein Befall stark ist.

Besuche unseren Online-Shop unter https://motten-alarm.de für weitere Informationen.

gelebte Gartenliebe
Logo