Bettwanzen

15. November 2022

Glücklicherweise sind Bettwanzen Parasiten, die nur selten vorkommen. Die meisten Menschen haben noch nie eine Bettwanze gesehen. Die Insekten sind seit der Antike im Mittelmeerraum bekannt, aber sie kamen erst nach Mitteleuropa, nachdem sie in Häusern ideale Lebensbedingungen gefunden hatten.

Inzwischen gibt es Bettwanzen auf der ganzen Welt. In Deutschland galten sie vor einigen Jahren noch als fast ausgerottet, aber in letzter Zeit gibt es wieder mehr Berichte über Bettwanzenbefall. Einerseits sind die Parasiten inzwischen gegen viele chemische Substanzen resistent, andererseits dürfen Insektizide nicht mehr eingesetzt werden.

Das Aussehen von Bettwanzen

Bettwanzen haben eine maximale Größe von 5,5 Millimetern, aber nachdem sie sich mit Blut vollgesaugt haben, können sie bis zu 9 Millimeter groß werden. Die rötlich-braunen Insekten haben einen flachen Körper. Früher hatten Bettwanzen Vorderflügel, aber diese haben sich zurückgebildet, sodass sie nicht mehr fliegen können. Da sie aber sechs Beine haben, können sie sich trotzdem sehr schnell fortbewegen.

Die vollständig behaarten Insekten benutzen ihren Rüssel, um die Haut von Tieren und Menschen zu durchbohren und dann Blut zu saugen. Die etwas größeren Weibchen können in ihrem Leben bis zu 200 Eier legen, aus denen nach etwa zwei Wochen die Larven schlüpfen. Da die kleinen Larven noch durchsichtig sind, ist es leicht zu erkennen, ob sie Blut aufgenommen haben.

Unterscheidung zwischen Bettwanzen und Flöhen

Die Bettwanze ist nicht die einzige mögliche Ursache für einen kleinen, juckenden Fleck auf der Haut. Auch andere Parasiten saugen Blut und verursachen rote Flecken und Juckreiz. In erster Linie handelt es sich um Mückenstiche, aber auch Flöhe sollten nicht ausgeschlossen werden.

Der Biss einer Bettwanze hingegen zeichnet sich durch ziemlich typische Merkmale aus. Sie trifft selten sofort ein Blutgefäß, weshalb sie mehrmals zusticht. So entstehen die sogenannten Bettwanzenstraßen, bei denen sich viele rote Punkte aneinanderreihen. Flohbisse jucken immer sofort, während Bettwanzenbisse erst viel später jucken können. Manche Menschen reagieren jedoch extrem empfindlich auf die Bisse, sodass sie sich krank fühlen und Sehstörungen haben.

Wenn man von Bettwanzen gebissen wird, sieht man außerdem einen winzigen Blutfleck in der Mitte der geröteten Stelle. Wenn die Wanzen in ihre Verstecke zurückkehren, hinterlassen sie häufig kleine Mengen Blut, die man auf der Bettwäsche oder dem Schlafanzug finden kann. Die kleinen Tiere setzen ihren Kot ab, nachdem sie sich vollgesaugt haben; diese Spuren sind häufig auf den Bettlaken zu sehen. Bettwanzen sind nur nachts aktiv, während Flöhe tagsüber beißen. Wenn sich Bettwanzen in deinem Schlafzimmer eingenistet haben, verströmen sie meist einen sehr süßlichen, widerlichen Geruch.

Bekämpfung von Bettwanzen

Um Bettwanzen ohne professionelle Schädlingsbekämpfung loszuwerden, braucht man Zeit, Mühe und vor allem verschiedene Mittel.

Dieses hochwirksame Bettwanzenspray auf Wasserbasis tötet Bettwanzen und wehrt sie monatelang ab. Die Anwendung muss eine große Fläche abdecken.

Wirkstoff / Zusammensetzung

Esbiothrin 0,06 % (0,6 g/l) und Permethrin 0,12 % (1,2 g/l) sind die aktiven Bestandteile.
Zusatzstoffe: Wasser und Emulgator
BAuA-Zulassungs-Nr. N-54769

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