Verschiedene Grills – ein Überblick

16. Dezember 2022

Grillen ist eine tolle Möglichkeit, um Freunde zum Essen einzuladen. Auf deiner Terrasse ist genug Platz für einen Grill, um leckere Würstchen, vegetarische Low-Carb-Spieße und saftige Steaks zuzubereiten. Die Wahl des richtigen Grills ist entscheidend, damit das Grillen nicht nur lecker, sondern auch gemütlich ist.

Der Klassiker: Grillen mit Holzkohle

Jeder kennt wahrscheinlich den Holzkohlegrill. Er ist einfach zu bedienen und liefert durchweg gute Ergebnisse. Der einzige große Nachteil ist die Möglichkeit einer Nachbarschaftsbeschwerde, wenn jemand auf dem Balkon über der Terrasse sitzt oder die Fenster der Nachbarn geöffnet sind. Außenstehende werden durch den Rauch, der beim Grillen aufsteigt, irritiert. Der Ruß verfärbt weiße Gardinen und stinkt.

Wenn du in einem Einfamilienhaus ohne enge Nachbarn wohnst, kannst du den Genuss eines schönen Stücks Fleisch auf dem Holzkohlegrill in aller Ruhe genießen. Damit dies auch beim nächsten Mal ein Genuss ist, solltest du sowohl den Rost als auch den Deckel nach jedem Gebrauch reinigen. Dieser Grill erfordert ein wenig mehr Muskelkraft als andere Grilltypen. Am besten funktioniert es mit einer Messingbürste und viel Zeit, um die verschiedenen Teile einzuweichen.

Das Grillen mit Gas ist einfach und modern

Moderne Gasgrills können auch anstelle von Holzkohlegrills verwendet werden. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und sind vielseitiger. Das Erhitzen geht nicht nur schnell, sondern die Temperatur lässt sich auch genau steuern.

Bei der Verwendung eines Gasgrills entsteht kein oder nur sehr wenig Rauch. Daher sollten gasbetriebene Modelle von den Nachbarn begrüßt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Grillen mit Gas auf lange Sicht günstiger ist, weil Gaskartuschen länger halten und in der Anschaffung günstiger sind als Holzkohle.

Es gibt zahlreiche Artikel über Gasgrills – Testberichte und Tipps.

Der Smoker: Ein Grill für echte Gourmets

Wenn du dich als Grillgourmet betrachtest, kannst du mit einem Smoker Ergebnisse erzielen, die selbst die anspruchsvollsten Gäste zufriedenstellen. Das Essen wird geräuchert und nicht im traditionellen Sinne gegrillt. Dadurch entsteht ein unvergleichliches Aroma.

Der Aufbau eines Smokers ist einfach, aber effektiv: Die Pellets befinden sich am Boden und die Lebensmittel in einer separaten Gaskammer. Dadurch ist das Räuchern nicht nur einfach, sondern auch besonders sauber. Es tropft kein Fett in die Glut und verhindert so, dass sie am Rost kleben bleibt. Außerdem verbrennt das Fleisch nicht.

Elektrogrills sind besonders beliebt, wenn der Platz begrenzt ist

Wer sich für einen modernen Elektrogrill entscheidet, kann ein besonders geruchsarmes und unkompliziertes Grillerlebnis erwarten. Elektrogrills kommen ins Spiel, wenn Grillbegeisterte nur wenig Platz haben.

Der Elektrogrill hat allerdings einen Nachteil: Er braucht viel länger zum Garen als andere Arten von Grills. Ebenso sind die Ergebnisse in Bezug auf den Geschmack nicht mit denen eines Smokers oder anderer großer Grills vergleichbar. Andererseits muss man keine Holzkohle- oder Gaskartuschen kaufen, um einen Elektrogrill zu benutzen. Das spart sowohl Zeit als auch Geld.

Keramikgrill: der Allzweckgrill

Ein moderner Keramikgrill kann neben dem Garen von Fleisch oder Gemüse auch zum Backen, Räuchern und Kochen verwendet werden. Er ist gewissermaßen das Multitalent unter den Grills und eignet sich daher für alle, die gerne draußen auf der Terrasse kochen, aber nicht ausschließlich grillen wollen.

Der Keramikgrill hat einen abnehmbaren Feuerrost, der nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Räuchern von Fisch und Fleisch verwendet werden kann. Aufgrund der Beschaffenheit des Materials sind sie leicht zu reinigen, und die Hitze wird optimal verteilt und gespeichert. Einige Grillfans bezeichnen den Keramikgrill als die „Königsklasse“ der Grills, weil das darauf gegrillte Fleisch besonders zart und aromatisch werden soll.

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