Die wichtigsten Punkte zur Kettensäge

21. Januar 2023

Eine Kettensäge ist ein sehr effektives Werkzeug. Mit Hilfe einer solchen Säge kann schnell im Garten ein Baumschnitt vorgenommen werden. Die Energieversorgung besteht aus einem Akku oder aus Benzin. Mit einer Motorkettensäge erledigt sich die Arbeit an den Bäumen tatsächlich schnell.

Das Wichtigste in Kürze

  • Effektive Motorkettensägen sind für einen schnellen und zuverlässigen Baumschnitt oder eine Fällung gedacht.
  • Komfortable Energieversorgung durch Akku oder Benzin.
  • Motorkettensägen haben eine große Leistungsfähigkeit und können sicher betrieben werden.
  • Wartung und Pflege von Motorkettensägen ist komfortabel und unkompliziert möglich.
  • Günstige Motorkettensägen bei optimaler Pflege dauerhaft nutzen.

Eine Motorkettensäge ist sehr leistungsstark und innerhalb kürzester Zeit können auch dicke Äste vom Baum entfernt werden. So kann mit einer passenden Motorkettensäge jeder Baum in Form gehalten werden. Selbst Bäume zu fällen ist jederzeit möglich. Auch Brennholz kann man schnell und sicher zurecht sägen. Bauen und Basteln geht sehr schnell und effektiv mit der richtigen Motorkettensäge.
Eine Motorsäge mit Kette ist sehr einfach aufgebaut. So läuft die Kette entlang einer Schiene und an der Spitze von solcher Schiene befindet sich ein „Umlenkstern“, der die Reibung vermindert und dem Verschleiß der Kette vorbeugt. Diese Kette sollte regelmäßig geölt und geschärft werden. Damit ergibt sich eine lange Lebensdauer einer solchen Kette.

Arbeitsschutz bei Nutzung einer Motorkettensäge

Wichtig ist die passende Sicherheitskleidung beim Arbeiten mit einer Kettensäge. So werden eine Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, eine Schutzbrille, Gehörschutz und Handschuhe benötigt. Bei Waldarbeitern ist das Tragen solcher Kleidung gesetzlich in einer PSA-Forst-Vorschrift festgelegt, aber es ist auch beim Privateinsatz einer Motorkettensäge wärmstens zu empfehlen. Die Motorkettensäge ist das gefährlichste Gartengerät, das es gibt. So müssen unbedingt Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden.
Die Motorkettensäge sollte unbedingt Haltegriffe für beide Hände zu bieten haben und damit sollte dieses schwere Gartengerät kontrolliert durch das zu sägende Holz geführt werden können. Die Griffe müssen von den Händen fest und vollständig umschlossen werden können. Sie sollten durch diverse Oberflächengestaltungen griffsicher sein, so dass kein Abrutschen während des Betriebs möglich ist. Wichtig ist auch eine Kettenfangvorrichtung, welche bei einer gerissenen Kette verhindert, dass es zu schweren Verletzungen an Hand, Unterarm oder auch Gesicht kommen kann. Außerdem ist essenziell wichtig, dass eine Schienenkopfabdeckung, eine Rückschlagbremse und eine Sicherheitskette vorhanden sind. Diese verhindern im Betrieb den so sehr gefürchteten Kettenrückschlag. Dieser könnte ansonsten im schlimmsten Fall tödliche Verletzungen hervorrufen. Auch wichtig ist eine Gashebelsperre welche ein unkontrolliertes Anlaufen der Sägekette verhindert.
Nützlich ist auch die Kettenbremse. So gibt es einen Schalter, der ein schnelles Ausschalten von den Ketten bewirken kann, ohne dabei die Handgriffe loszulassen. Am besten wird die Kettenbremse schon beim Loslassen von dem Gashebel ausgelöst und die Kette kommt innerhalb von einem Sekundenbruchteil zum Stillstand. Auch sind die richtigen Handschuhe, Schutzhelme mit Gesichtsschutz und Sicherheitsschuhwerk mit Beinschutz erforderlich.

Aufbau einer Motorkettensäge

Es gibt in dem Motorsägengehäuse einen Antriebsmotor. An diesem Gehäuse befinden sich auch die beiden Griffe. In der Regel ist der Motor ein Zweitakt-Benzinmotor oder auch ein Elektromotor. Um den Benzinmotor zu starten, wird ein Seilzugstarter verwendet – so wie man es vom Rasenmähen her kennt. Auf der Vorderseite vom Gehäuse findet sich die Führungsschiene, ein Metallblatt, das länglich ist und welches auch Blatt oder Schwert genannt wird. An den Kanten von der Schiene ist eine umlaufende Nut eingearbeitet, in welcher eine Hobelzahnkette aus Metall, die sogenannte Sägekette, um die Schiene herumläuft. An der vorderen Spitze ist eine Rolle angebracht (der Umlenkstern), damit die Reibung vermindert wird.
Die Spannung von einer solchen Kette ist normalerweise einstellbar. Diese Kette ist an der Außenseite mit scharfen Hobelzähnen bestückt und vom hinteren Ende der Schiene her wird diese über eine Fliehkraftkupplung von dem Motor angetrieben. Damit der Verschleiß von der Schiene gemindert wird, sollte die Kette ständig mit Öl geschmiert werden. Beim Sägen wird ein gewisser Teil vom Öl abgeschleudert.

Schärfung von Schneidezähnen

Nicht nur bei regelmäßiger Beanspruchung müssen Sägeketten geschärft werden. Gerade bei verschmutztem, vereistem Holz oder auch beim Schneiden von Fremdkörpern und im Boden werden diese Schneidezähne wirklich schnell stumpf. Um diese Zähne zu schärfen, können spezielle Kettenschärfmaschinen oder auch Feilen benutzt werden.

Schneidgeometrie und Ketten

Ketten von Motorsägen gibt es in verschiedenen Schneidgeometrien. Auch ist die Teilung unterschiedlich, ganz je nach Schnittleistung und -qualität (für Forsteinsatz, Bauzimmerei oder Hartholz). Weit verbreitet sind unterschiedliche Ausprägungsformen wie etwa Halbmeißel und Vollmeißel. Es gibt unterschiedliche Hersteller von Hartmetall-Ketten mit auf Schneidezähnen aufgelöteten Hartmetallplättchen. Solche Ketten haben ein Vielfaches von der Standzeit von normalen Ketten und können sogar Metalle oder Gasbetonsteine in einem begrenzten Umfang schneiden. Solche Motorsägen benötigen eine höhere Motorleistung und sie sind nur mit besonderen Diamantscheiben zu schleifen.

Sicherheit

Es gibt vielfältige Sicherheitseinrichtungen für Motorsägen, damit die Unfallgefahr minimiert wird. Eine Fliehkraftkupplung bewirkt, dass die Sägen-Kette erst ab einer gewissen Motordrehzahl angetrieben wird. Ist der Motor im Leerlauf, dann steht die Kette still. Zudem verhindert eine solche Fliehkraftkupplung bei Überlast oder auch beim Auslösen der Kettenbremse mittels Durchrutschen, dass der Kettensägenmotor unnötig oft dabei abgewürgt wird. Auch die Kettenbremse dient dem Schutz. Der vor dem Griffrohr der Motorsäge liegende, vordere Handschutz dient als ein Auslöser der Kettenbremse. So ist über einen ausgefeilten Mechanismus der vordere Handschutz mit einer Kupplungsglocke verbunden. Mit diesem Mechanismus, der aus Kniehebeln, Federn und einem bestimmten Bremsband besteht, ist es so, dass der Rückschlag der Säge die Kette innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde zum Stillstand gebracht werden kann.
Es gibt auch zusätzliche Einrichtungen, welche die Kettenbremse bereits beim Loslassen von dem Gashebel auslösen können. Diese Bremsleistung von der Kettenbremse ist dabei sogar höher als diese Motorleistung, so kann auch ein unter Vollgas betriebener Motor wirkungsvoll gebremst werden. Diese Kettenbremse besteht aus einer gewissen Bremsglocke, welche auch als ein Kupplungselement dient. Ein Bremsband wird bei dem Auslösen von dem Handschutz zugezogen und damit hält die Kette sofort an. Diese Glocke kann nach innen (bei Stihl-Modellen) oder auch nach außen (bei Husqvarna-Modellen) gedreht sein. Es gibt außerdem einen Krallenanschlag, welcher es ermöglicht, dass Sägen mit einlaufender Sägen-Kette die Säge am Holz anschlagen kann. Somit wird ein unkontrolliertes Anziehen von der Säge wirkungsvoll verhindert. Es kann zudem eine Hebelwirkung genutzt werden, damit Druck auf eine solche Sägekette bewirkt wird und damit einhergehend die Schnittleistung sich erhöht. Wichtig sind auch die Kettenfangbolzen. Sollte die Kette reißen, dann verhindert der Kettenfangbolzen, dass ein Umschlagen passiert. Der Fangbolzen besteht aus Aluminium oder auch aus Kunststoff, damit die Kette beim Abfangen nicht beschädigt wird.
Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist der Handschutz. Der hintere Handschutz kann die Hand ganz einfach von unten gegen Äste und raue Stammoberflächen schützen. Auch gerissene und umschlagende Ketten können dadurch der Hand nicht mehr schaden. Die Sägekette und die Sägeschiene bilden ein Schutzelement, falls es sich um eine bestimmte Sägeschiene mit einem kleinen Spitzenradius handelt und es sich um eine sogenannte Niederprofilkette handelt. Es wird das Rückschlagrisiko bestmöglich vermindert. Zu den Sicherheitsmerkmalen einer Motorkettensäge gehören außerdem die Gashebelsperre wie auch die Vibrationsdämpfer und die Griffheizung. Die Gashebelsperre ist auf der oberen Seite vom hinteren Handgriff untergebracht. Auf dessen Unterseite ist der eigentliche Gashebel. Man kann nicht die Gashebelsperre unabhängig von dem Gashebel drücken. Somit läuft der Motor praktisch nur im Leerlauf und die Kette läuft dabei nicht mit. Verhindert wird ein unbeabsichtigtes Gasgeben.

Häufige Probleme

Zu den häufigen Problemen gehört eine nicht mehr startende Kettensäge. Bei einer Benzinmotorsäge kann es sein, dass der Luftfilter zu stark verschmutzt ist oder die Zündkerzen vollständig verrußt sind. Ebenfalls kann zu diesem Problem ein schlechtes Gemisch beitragen oder alter Kraftstoff wie auch ein verstopftes Kraftstoffsieb. Ebenfalls möglich ist ein verschmutzter Vergaser. Auch die Einstellung des Vergasers spielt eine gewisse Rolle. Es könnte auch sein, dass zu wenig Kraftstoff vorhanden ist. Die Kettensäge könnte aber auch einen Motorschaden aufweisen. Ein Problem kann sein, dass sich die Kolben festgesetzt haben. Bei einer reinen Elektrokettensäge hingegen gibt es andere Problemursachen. Diese Kettensäge könnte überlastet worden sein. Die Kettensäge könnte auch ganz einfach defekt sein. Auch defekte Akkus sind häufige Problemursachen.
Auch bereiten Kettensägen mit Ölverlust Schwierigkeiten. Manchmal hat aber eine solche Säge auch keine ansprechende Leistung mehr. Es kann auch passieren, dass eine Kettensäge schief sägt. Ursache hiervon ist meist eine zu niedrige Kettenspannung oder ein verschlissenes Antriebsritzel, ein falscher Schliff oder ein beschädigtes Schwert können ebenso Ursachen sein. Aufpassen sollte man unbedingt, dass der richtige Treibstoff verwendet wird.

Wartung & Pflege

Bei guter Pflege ist eine Motorkettensäge lange Zeit haltbar und stets funktionsfähig. Wichtig ist, dass immer genügend Öl bei benzinbetriebenen Motorsägen vorhanden ist. Zu beachten ist auch, dass der richtige Kraftstoff verwendet wird. Die Spannung der Kette muss unbedingt richtig eingestellt werden.

Fazit

Eine Motorkettensäge ist geradezu bestens geeignet zum Sägen von Astwerk von Bäumen. So ist solch eine Säge absolut effizient und innerhalb kürzester Zeit kann die Arbeit abgeschlossen werden. Motorkettensägen sind allerdings auch sehr gefährlich, so dass man passende Schutzkleidung tragen sollte. Eine Motorkettensäge ist bei richtiger Bedienung und passender Pflege lange einsetzbar. Die Käufer haben die Wahl zwischen Akku-Motorkettensägen und benzinbetriebenen Motorkettensägen. Vor allem die wirklich sehr einfache Bedienung macht die Akku-Motorkettensägen zu dem idealen Werkzeug von Hobby-Gärtnern.

gelebte Gartenliebe
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