Infrarotstrahler – für wärmenden Komfort auf der Terrasse

25. Januar 2023

In vielen Haushalten ist die Terrasse im Herbst und Winter leer. Die Gartenmöbel sind eingelagert, und in den Balkonkästen wächst nichts mehr. In den letzten Jahren haben jedoch immer mehr Anbieter für Infrarotheizungen für die Terrasse geworben. Aber ist eine solche Anschaffung gerechtfertigt und welche Faktoren sollten beim Kauf einer Infrarotheizung beachtet werden?

Elektrische Infrarotheizungen bieten Wärme und Sicherheit

Bislang haben Gasheizstrahler den Markt für Heizpilze dominiert. Obwohl diese Geräte oft günstigere Anschaffungspreise und schnellere Aufheizzeiten haben, haben sie im Vergleich zu einem elektrischen Infrarotstrahler zwei große Nachteile.

    1. Die Funktionsweise eines Gasheizstrahlers ist ein wesentlicher Unterschied. Während gasbetriebene Modelle die Umgebungsluft erwärmen, haben Infrarotheizungen einen ähnlichen Effekt wie das Sonnenlicht: Die Strahlungswärme erwärmt die Oberflächen von Körpern und Gegenständen. Das hat den großen Vorteil, dass die warme Luft auch dann warm bleibt, wenn ein Windhauch weht.
    2. Außerdem benötigt eine elektrische Infrarotheizung kein Gas und hat keine offene Flamme. Das ist nicht nur sicherer für Mensch und Tier, sondern auch besser für die Umwelt. Infrarot-Heizpilze lassen sich daher problemlos unter einem Vordach oder einer Markise aufstellen, ohne dass Brandgefahr besteht.

Es gibt auch Gas-Infrarotstrahler. Aufgrund ihrer Größe und des Gasbetriebs sind diese jedoch nur bedingt für Terrassen geeignet.

Welche Faktoren sollten beim Kauf einer Infrarotheizung beachtet werden?

Die Fülle an Herstellern und Modellen ist sowohl ein Segen als auch ein Fluch. Die große Vielfalt kann Neulinge auf diesem Gebiet schnell überfordern. Deshalb solltest du dir vor dem Kauf die folgenden Fragen stellen:

Soll der Infrarotstrahler einen festen Standort haben oder mobil sein?

Beim Kauf einer Infrarotheizung hast du die Wahl zwischen frei stehenden und montierbaren Modellen. Während ersteres mobil ist, sind Wand- und Decken-Infrarotstrahler nicht mobil. Allerdings benötigen diese Geräte keine Bodenfläche, was vor allem für kleine Terrassen sehr praktisch ist.

Ist es am besten, eine schwenkbare Infrarotheizung zu verwenden?

Bei frei stehenden Geräten ist ein fester Sockel im Lieferumfang enthalten. Es gibt aber auch Geräte, die an der Wand oder der Decke montiert werden können. Diese sind besonders für überdachte Terrassen geeignet, wo sie geschützt sind. Diese Geräte sind meist mit einer Fernbedienung ausgestattet, mit der sie bequem im Sitzen bedient werden können, um den Schwenkbereich schnell und einfach einzustellen.

Wie stark sollte das Gerät sein?

Wenn es um die Leistung geht, lautet der Rat häufig „viel hilft viel“. Wenn das Gerät jedoch zu viel Strom benötigt, kann die Leitung überlastet werden, was zu einem Kurzschluss führt. Deshalb sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

    • Die meisten Infrarotheizungen haben eine Leistung von 1.000 bis 4.000 Watt. Wie hoch ist die Leistung des Favoriten?
    • Eine herkömmliche Stromleitung hat eine Spannung von 230 Volt und 16-Ampere-Sicherungen. Das entspricht einer maximalen Leistung von 3.680 Watt.

Wenn diese Werte übereinstimmen, ist alles in Ordnung.

Aber Vorsicht: Wenn zwei Heizpilze am selben Stromkreis betrieben werden sollen oder wenn ein Heizpilz und ein Elektrogrill am selben Stromkreis betrieben werden sollen, fängt das Rechnen wieder von vorn an.

Wie hoch ist die IP-Schutzklasse des Heizstrahlers?

Diese Frage ist weniger wichtig, wenn es sich bei der Terrasse z. B. um einen geschlossenen Wintergarten handelt. Wenn der Heizstrahler Wind und Wetter ausgesetzt ist, sollte die Wahl auf ein Gerät mit einer entsprechenden IP-Schutzklasse fallen.

Die Zahlen sind immer zwei Ziffern lang.

    • Die erste Ziffer steht für den Schutz vor Fremdkörpern sowie vor Berührung.
    • Die zweite Zahl steht für die Wasserbeständigkeit.

Je höher die Zahl, desto besser. Wenn der Infrarotstrahler im Freien eingesetzt wird, sollte er mindestens die Schutzklasse IP65 haben. Diese Geräte sind resistent gegen Strahlwasser und Staub.

Das Thema Sicherheit sollte an erster Stelle stehen

Egal, für welches Gerät man sich letztendlich entscheidet, der Infrarot-Heizpilz muss über Sicherheitsfunktionen wie einen Abschalttimer, einen integrierten Thermostat, einen Überhitzungsschutz und einen Kippschutz verfügen. Auch wenn elektrische Infrarotheizungen deutlich sicherer sind als gasbetriebene Heizungen, gibt es immer noch ein Risiko.

Wenn du sie aufstellst oder installierst, solltest du einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zu brennbaren Gegenständen wie Regalen oder Vorhängen einhalten. Weitere Informationen findest du in den Sicherheitshinweisen des Herstellers.

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